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  Neurofeedback


Neurofeedback ist eine Form des Biofeedbacks. Beim Neuro­feed­back werden Gehirn­strom­kurven (EEG-Wellen) analysiert. Durch visuell-akustische Rück­koppelung ist es möglich, abnorme Gehirn­wellen­aktivität zu verändern und damit eine Ver­besserung psychischer sowie physischer Symptome/­Funktionen zu erreichen.

Weitere Details können Sie in der Veröffentlichung in den Dachauer Nachrichten, Gesundheitsratgeber März 2016 oder einschlägigen Webseiten nachlesen. Sie können aber auch direkt Kontakt mit Christine Kastenmeier aufnehmen.


 Sprachentwicklungsstörungen

Die Sprachentwicklung ist dem Alter des Kindes nicht mehr entsprechend, was sich z. B. darin äußert, dass die Kinder durch einen eingeschränkten Wortschatz und unvollständigen bzw. fehlerhaften Satzbauten nicht ausreichend formulieren können. Diesen Kindern gelingt es häufig nicht sinnzusammenhängend zu erzählen, sie können ihre Gedanken nicht richtig in Worte fassen. 


 Artikulationsstörungen

Es kommt z. B. zum Vertauschen von Buchstaben (Ersetzen von - k - durch - t -), oder bestimmte Buchstaben hat das Kind im Laufe der Sprachentwicklung noch nicht erlernt. 


 Dysgrammatismus

Die Wortstellung im Satz entspricht nicht der Regel, die Fälle werden nicht richtig gebraucht, das Kind zeigt Schwierigkeiten im Umgang mit Präpositionen. 


 Myofunktionelle Störungen

Durch zu wenig Spannung im Bereich der Lippen und der Zunge sind die Bewegungen in diesem Bereich eingeschränkt und das Schluckmuster somit verändert (z. B. die Zunge drückt beim Schlucken gegen die Zähne und es kommt in vielen Fällen zu einer Zahnfehlstellung). 


 Stottern

Redeflussstörung 



 Stimmstörungen

Bezeichnet Störungen des Stimmklangs (z. B. raue, heisere, nicht belastungsfähige Stimme) durch eine falsche Sprech- und Stimmtechnik oder durch Verletzungen nach Operationen ( z. B. nach Schilddrüsenoperationen).


Laryngektomie

Kehlkopfentfernung und die daraus resultierenden Stimmstörungen, die das Erlernen einer Ersatzstimme erfordern. 



 Aphasie

Zentrale Sprachstörungen nach einem Schlaganfall bzw. Unfall. 



 Dysphagie

Schluckstörungen nach Schlaganfall, Unfall oder fortschreitenden Erkrankungen. 



 Dysarthrie

Sprechstörung nach Schlaganfall oder Unfall. Die Patienten können sprechen, allerdings hört sich das Sprechen im Vergleich zu früher verändert an. 




>>> Lese- Rechtschreibschwäche (LRS) <<<

Im Allgemeinen spricht man von einer LRS, wenn es sich um eine mildere Form der Legasthenie handelt. Nichts desto Trotz leiden die Kinder enorm unter ihrem Nichtkönnen!


>>> Woran kann man ein Kind mit einer LRS erkennen? <.<.<. 


Es liegt eine hohe Fehlerdiskrepanz zwischen
    geübten und ungeübten Diktaten vor.

Häufig sind Texte fehlerfrei (fehlerarm),
    bis auf die letzten Zeilen!

Kind zeigt ein schwankendes Leistungsprofil
    (weshalb man ihm oft sein Nichtkönnen nicht glaubt)

Nicht selten hatte das Kind vorschulisch
    Mittelohrentzündungen (Hörverarbeitungsschwäche!!)

Kind liest nicht textgenau, sondern sinnverständlich

Kind hat Schwierigkeiten gleichzeitig laut
    zu lesen und den Lesesinn zu verstehen

Meistens liegt außerdem eine Sprachstörung
    vor (grammatikalisch, artikulatorisch, myofunktionell)

Schreibschrift wird meistens schwer erlernt

Zunehmende Fehlerzahl bei steigendem Tempo

Kind zeigt eingeschränkte Fähigkeiten in den
    Bereichen der Konzentration, Ausdauer, Merkfähigkeit

In der häuslichen Situation (Einzelsituation)
    sind die Leistungen wesentlich besser, als im
    Klassenverband

Kind kann oftmals sein wahres Können nicht zeigen




In unseren Praxen beobachten wir in den letzten Jahren eine steigende Zahl von Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen, die in der Schule eine LRS entwickeln. Die meisten Kinder sind auch motorisch auffällig.

In den Therapiestunden mit unseren lerntherapeutischen Konzepten können in den o. g. Bereichen deutliche Verbesserungen erzielt werden. 





 
>>> DYSKALKULIE (Rechenschwäche) <<<


Zunehmend mehr Kinder zeigen in der Schule Schwierigkeiten im Umgang mit Zahlen, Zahlenräumen und Mengenvorstellungen. Oftmals fällt dies aber erst Mitte bis Ende der zweiten Klasse auf, dann, wenn das Lösen von Textaufgaben gefordert ist.


>>> Woran kann man ein Kind mit Dyskalkulie erkennen? <<<

Kind zeigt Auffälligkeiten im Bereich
    der visuellen Wahrnehmungsleistung

Kind kann sich schlecht in großen Räumen
    orientieren

lernt schwer die Begriffe des Ortes und
    der Zeit (vor, auf, unter, erst, dann,...)

zeigte u. U. vorschulisch einen hartnäckigen
    Dysgrammatismus

kann keine Witze erzählen bzw. verstehen

kann Spielanleitungen nur schwer oder gar
    nicht sinnverständlich erklären

kann nur schwer logische Begründungen
    geben (mündlich und schriftlich)

verwechselt lange oder immer noch
    links - rechts

hat Schwierigkeiten nach Anleitung
    z. B. Lego aufzubauen

ist nicht oder nur kurz gekrabbelt

zeigt Schwierigkeiten im Bereich der
    motorischen Koordination

zeigt Schwierigkeiten bei Fingerspielen
    und im Erlernen von komplexen Bewegungsfolgen
    (z. B. beim Tanzen)

Häufig liegen die Ursachen für eine so genannte Dyskalkulie in Entwicklungsauffälligkeiten, die sich vorschulisch ausreifen. Eine logopädische und/oder lerntherapeutische Abklärung ist daher immer indiziert!

ACHTUNG: Kinder mit einer Dyskalkulie sind emotional sehr belastet, was wiederum ihre Symptomatik verstärken bzw. verzerren kann. 


 
>>> LEGASTHENIE <.<.<.


Kinder, die eine Legasthenie entwickeln, zeigen immer auch Auffälligkeiten in motorischen, perzeptiven und sprachlichen Entwicklungssystemen.

In Abhängigkeit von der Intelligenz und der Fähigkeit, effektive Kompensationsstrategien zu finden und einzusetzen, zeigen sich diese Entwicklungsauffälligkeiten bereits vorschulisch.

Manchmal lässt sich eine gut kompensierte Legasthenie bis zum Übertritt ins Gymnasium kaschieren.

>>> Woran kann man ein Kind mit Legasthenie erkennen? <<<

Kind hat Schwierigkeiten im Bereich
    der Hörverarbeitung (Lautunterscheidung, Merkspanne,
    Filtern aus Hintergrundgeräuschen)

Schwierigkeiten Rechtschreibregeln
    zu memorieren und anzuwenden ®

Lautgetreue Schreibweise wird sehr
    lange beibehalten

Bekannte Worte werden immer wieder
    falsch geschrieben (mangelnde Wortbildabspeicherung)

Zusammenziehendes Lesen wird nur schwer
    erlernt ®

Buchstaben-Laut-Zuordnung wird nicht
    gespeichert

Auch geübte Diktate weisen eine hohe
    Fehlerzahl auf

Konzentration, Ausdauer, Aufmerksamkeit
    und Merkfähigkeit sind eingeschränkt, vor allem
    im Klassenverband!!

Kind hat motorische, visuelle und auditive
    Entwicklungsauffälligkeiten

Auffälligkeiten im Bereich der motorischen
    Koordinationsfähigkeit (Wechselsprung und
    Hampelmann gelingen nur schwer; Buchstabenverdreher)

Kind kann nur schwer oder gar nicht
    Rhythmen wiedergeben



In der Anamneseerhebung zeigen sich häufig weitere Familienmitglieder mit einer Schwäche im schriftsprachlichen Bereich.


>>> Teilleistungsstörungen <<<

Sind Wahrnehmungsstörungen (z.B. im visuellen oder auditiven Bereich ) die mit anderen Störungsbildern (z. B. LRS, Sprachentwicklungsstörungen, ADS, ...) gekoppelt auftreten können.



>>> Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ADS <<<

Siehe Legasthenie und LRS



>>> HKS <<<

Störungen und Ablenkungen im alltäglichen Leben und in der Schulsituation (auch Sozialverhalten!), die überwiegend durch Hyperaktivität hervorgerufen werden.


>>> Dyslexie-Therapeut nach BVL ® <<<

ist ein geschützter Begriff, den Therapeuten durch eine zertifizierte Zusatzausbildung erreichen können.

   
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