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Die Klinische Lerntherapie ist ein neues, ergänzendes Berufsbild zu einem therapeutischen Beruf und wird durch einen Verband vertreten. Die Ausbildung läuft über einen Zeitraum von 2 Jahren und baut im theoretischen Bereich das medizinische, pädagogische und psychologische Grundwissen aus. Im praktischen Bereich verfügen Lerntherapeuten über eine ganzheitliche Betrachtung der Lernstörungen Dyskalkulie, Lese-Rechtschreib-Schwäche und Legasthenie.
In der Lerntherapie geht es um eine Basistherapie in den Wahrnehmungsbereichen und in der Förderung der Ausdauer-, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsleistung.

Klinische Lerntherapie ist Rechen- bzw. Rechtschreibtraining nach den Prinzipien des ganzheitlichen Lernens: mit allen Sinnen für alle Sinne. 
 






Für Kinder und Jugendliche mit Schulproblemen, Schwierigkeiten im Sozialverhalten und insbesondere auch: 
Lese- Rechtschreibschwäche, Lernstörungen, Konzentrationsstörungen, Dyskalkulie (Rechenschwäche), Teilleistungs- und Wahrnehmungsstörungen, ADS und HKS 





Wir bieten eine umfassende Erstuntersuchung je nach Problemstellung an, welche die folgenden Bereiche umfasst: Ausführlicher Fragebogen für die Eltern, der die Bereiche Entwicklung, Motorik, Sprache, Familie, Krankheiten ... abfragt; so erhalten wir ein umfassendes Gesamtbild. Die Erstuntersuchung wird von zwei Therapeuten durchgeführt, wobei einer beobachtend und einer ausführend arbeitet. Eine Videoaufnahme unterstützt dabei die genaue Auswertung und ermöglicht die Dokumentation evtl. Veränderungen. Die Befunderhebung wird unter ganzheitlichen und lerntherapeutischen Aspekten durchgeführt, auch unterstützt durch standardisierte Tests (z.B. TÜKI) Nach der ausführlichen Erstuntersuchung erstellen wir einen individuellen Therapieplan, der zunächst mit den Eltern und dann mit den Kindern besprochen wird. 





Wir müssen zuerst als Eltern und Therapeuten erkennen und akzeptieren, dass die Kinder aus ihren Problemen nicht herauswachsen, "es verwächst sich nichts" wie man zu sagen pflegt.

Die Kinder sind auch nicht bewusst faul, stur, unkooperativ und stören das Klassenleben nicht absichtlich, wie dies häufig so vermutet bzw. auch formuliert wird. Alle Kinder sind lernwillig, wenn wir Ihnen zeigen, wie es gehen kann ohne erfolglos unnötige Energie zu vergeuden!


Den Kindern kann geholfen werden und Sie als Eltern können und sollten diese Hilfe in Anspruch nehmen.

Für den meist schon lange bestehenden schulischen Leistungsdruck / -frust zeigen sich die Verbesserungen leider nicht schnell genug und sichtbar, da die Kinder Zeit brauchen, die neu erlernten Lerninhalte /-strategien auch im häuslichen und schulischen Rahmen sicher und motiviert einzusetzen. Geduld und Ihre Bereitschaft als Eltern "Mit-therapeuten" zu sein unterstützt unsere Arbeit deshalb ungemein.

Je früher die Schwierigkeiten erkannt und behandelt werden, desto weniger Stress und Frustration muss das Kind erleben und desto weniger Blockaden werden aufgebaut. Ineffektive Lernstrategien können noch leicht in sinnvolle Strategien verändert werden! 





Zusammen mit ergänzenden Fachdisziplinen, wie z.B. Ergotherapie Psychotherapie, Optometrie, etc. und unseren Ergebnissen aus der Befunderhebung versuchen wir die Ursachen für die bestehenden Schwierigkeiten herauszufinden.

Ursachen können z.B. eine auditive und visuelle Wahrnehmungsschwäche, eine eingeschränkte Merkspanne, eine zu niedrige oder zu hohe Gesamtkörperspannung oder eine noch nicht eindeutig ausgeprägte Händigkeit sein. Hier mangelt es also meist schon an den Grundvoraussetzungen für erfolgreiches Lernen! Wir erarbeiten mit den Kindern in der Therapie so zunächst mal die Grundfähigkeiten.

Die in der bisherigen Schullaufbahn entstandenen ineffektiven Lernmethoden werden dann zusammen mit den Kindern in sinnvolle Lernmethoden verändert. Dabei ist es sehr wichtig, den jeweiligen Leistungsstand des Kindes zu erkennen, um von diesem Stand aus die Veränderungen zu starten und somit eine Überforderung des Kindes zu vermeiden.


Wir geben keinen Nachhilfeunterricht, sondern fördern gezielt die Bereiche, die für das schulische Lernen erforderlich sind. Im Bereich der Rechtschreibung würde dies bedeuten, dass vorerst die auditive Differenzierung erarbeitet wird, bevor Rechtschreibregeln trainiert und verinnerlicht werden. Um möglichst eine realistische Schulsituation mit Ablenkungen (Lärm, tuscheln,..) aber auch gegenseitiger Unterstützung durch Gleichaltrige zu schaffen, führen wir diese Arbeit überwiegend in Gruppen (2 - 6 Kinder und zwei Therapeuten) durch.


Unsere Erfahrung zeigt, dass viele, als unauffällig getestete Kinder in der Einzelsituation auch kaum Schwierigkeiten zeigen, denn so können sie sich gut konzentrieren und alle Energie auf die Aufgabenstellung lenken. In der Gruppe jedoch zeigen sie durch unterschiedliche und gleichzeitige Aufmerksamkeitsanforderungen dann größte Defizite in der Bewältigung der schulischen Inhalte.








   
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